
PVM2024: Projektmanagement und Vorgehensmodelle: Neues Arbeiten in Projekten – Teamarbeit neu interpretiert
Am 26. und 27. September 2024 treffen sich in Friedberg zum zehnten Mal Forscher:innen, Akademiker:innen, Berater: innen, Ingenieure:innen und Fachleute aus der Industrie, um die Zukunft der projekthaften Zusammenarbeit mitzugestalten. Wie wird sich das Arbeiten in Projektteams in einer veränderten und zunehmend von neuen KI-Tools geprägten Arbeitswelt weiterentwickeln? Wie kann Teamarbeit neu interpretiert und vor allem gestaltet werden? Diese Fragen aus Sicht von Wissenschaft und Praxis zu vertiefen und Lösungen zu diskutieren bildet den Themenschwerpunkt der PVM 2024 mit dem Leitthema "Neues Arbeiten in Projekten – Teamarbeit neu interpretiert".
Veranstaltungsort
Technische Hochschule MittelhessenWilhelm Leuschner Str. 13
61158 Friedberg
Beschreibung
Das macht die PVM seit 2014 so besonders
Die PVM ist die gemeinsame jährliche Tagung der Fachgruppen Projektmanagement und Vorgehensmodelle. Sie bietet eine einzigartige Plattform, auf der Experten, Wissenschaftler und Praktiker zusammenkommen, um neueste Forschungsergebnisse, innovative Ansätze und bewährte Vorgehensmodelle im Projektmanagement zu präsentieren und zu diskutieren.
Sich vernetzen und Neues zu lernen
Spannende Keynotes, Fachvorträge, die ein Peer-Review durchlaufen haben, eingeladene Diskussionsbeiträge, Kurzschulungen und reichlich Diskussionsmöglichkeiten in Open-Spaces oder der Kaffee-Ecke machen die PVM zu einem beliebten Treffpunkt für Wissenschaftler, Praktiker und Berater. Dazu gehört auch ein attraktives Abendprogramm und ein Konferenzdinner.
Das Organisationskomitee der PVM 2024
Das Programmkomitee der PVM 2024
|
|
Dokumentation
Dateien
Programm
Keynote
Ja-Sagen und Nein-Denken als der Megablocker für Teamarbeit
(Thomas Wuttke, Autor - Podcaster - Managementberater)
Vorträge
Führung von Projektteams auf Distanz: Mediennutzung und Führungsbeziehung als zentrale Gestaltungsfelder für Projektleiter
(Timm Eichenberg)
New Work: Empirische Analyse über Leistungssteigerungspotentiale der Arbeitnehmenden in einer öffentlichen Schweizer Verwaltung
Andreas Block, Mario Gellrich, Elif Akçadag, Katja Kurz, Anna Wiedemann und Tim Geppert)
Partielle Rückkehr ins Büro – Zeitgemäße Arbeitsplatzgestaltung
(Luca Randecker und Martin Engstler)
Change-Enabling als soziotechnische Methodik für ein zeitgemäßes Projektmanagement
(Christina Krins, Christina Meisterjahn, Melina Schröder und Katharina Schuchardt)
Auswirkungen von Remote Work auf die Kommunikation und Zusammenarbeit von Scrum Teams sowie auf Scrum Master in der Softwareentwicklung
(Bärbel Bissinger, Christian Märtin und Michael Fellmann)
Welche Anforderungen stellen KI-Projekte an das Projektmanagement?
(Alexander Krieg, Sven Theobald, Sarah Brandt und Pascal Guckenbiehl)
Vortrag: HARMONY & PARIS – ein Tool zur präzisen Anforderungsdokumentation für die Projektarbeit
(Heise Jens and Oliver Linssen)
Vortrag: Das Team-Quality-Level als Basis für KI-generierte Handlungsempfehlungen in der Teamarbeit
(Saadet Bozaci, Lisa Lill-Kochems, Kokulan Thanabalan and Axel Kalenborn)
Diskussions- und Impulsbeiträge (Future-Tracks)
Das Prinzip „Agil-agil-werden“ – Die Anwendung agiler Denk- und Arbeitsweisen in agilen Veränderungen
(Stefan Hilmer und Henrik Stapel)
Diskussionsbeitrag: Aufbau von BPM-Kompetenzen zur Förderung von Prozessautomatisierungsinitiativen durch organisationsübergreifendes Training
(Marlon Marlon Kampmann, Peter Alois François, Ralf Plattfaut and André Coners)
Von der Theorie zur Praxis: Implementierung des Meta Agile Process Model zur Optimierung von Projektteams
(Jannik Heizmann, Colin Vavra und Eckhart Hanser)
Praxisberichte
Neues Arbeiten in Projekten - Projektarbeit in der Praxis eines 100% remoten IT-Beratungsunternehmen
(Benedikt Schlick)
Make Agile great - Praxisbericht aus einem virtuellen internationalen SAFe-Projekt
(Patrick Albert)
Workshops und Schulungen
Kompaktbriefing: Wirksames Controlling von Projekten - effizient und effektiv!
(Klaus Schopka)
Workshop: Verschwendung in Projekten eliminieren mit dem „Body-Mass-Index“ für Projekte
(Prof. Claus Hüsselmann)
Kompaktbriefing: Künstliche Intelligenz im Projektmanagement
(Prof. Axel Kalenborn)
Workshop: Herausforderungen von LowCode Entwicklungen
(Prof. Andreas Helferich)
Workshop: Quo Vadis Agile Leadership (Workshop und Studie; max. 12 Teilnehmer; separate Anmeldung Vor-Ort nach Verfügbarkeit)
(Alexander Krieg, Sven Theobald)
Exkursionen
Führung "Elvis - der King in Bad Nauheim"
Führung "Gesundheit und Wissenschaft in Bad Nauheim"
Tagungsband
https://dl.gi.de/collections/195ac334-b3c2-4769-a823-e4bb354b039f
Referent*innen

Alexander Volland
Sprecher der Fachgruppe Projektmanagement
Alexander Volland arbeitet seit über 20 Jahren als Projektleiter und hat dabei weltweit Projekte durchgeführt. Er hat Wirtschaftsinformatik studiert und anschließend für Beratungsunternehmen und verschiedene Finanzdienstleister gearbeitet. Er ist seit 2010 in der GI-Fachgruppe Projektmanagement engagiert und unterstützt seit 2014 die Organisation der Tagung PVM. Seit 2022 ist er Sprecher der Fachgruppe.

Claus Hüsselmann
TH Mittelhessen
Prof. Dr. Claus Hüsselmann, nach Stationen in der Wirtschaft sowie im Vorstand der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement seit 2015 Leiter des PPM Labors für Prozess- und Projektmanagement im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der TH Mittelhessen (Gießen/Friedberg). Er ist u.a. Autor des Buches „Lean Project Management“ und verfügt über langjährige Projekterfahrung als Projektmanager, Berater und Coach im Geschäftsprozess-, Projekt- und Portfoliomanagement.

Martin Bertram
Dr. Martin Betram war zuletzt als Principal Project Manager und Direktor der Commerzbank AG tätig. Er ist langjähriges Mitglied der Fachgruppe Projektmanagement und im Vorsitz des Programmkomitees der Tagung PVM. Er ist Vorstand im PMI Germany Chapter (Project Management Institute).

Axel Kalenborn
Prof. Dr. Axel Kalenborn studierte BWL an der Universität Trier, wo er danach in der Wirtschaftsinformatik promovierte und habilitierte. War viele Jahr in der IT selbständig und arbeitet seit 1993 an der Universität Trier. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich der Angebotserstellung und Kalkulation von Software-Projekten sowie der Konzeption und Entwicklung internetbasierter Systeme. Seit 2022 ist er stv. Sprecher der Fachgruppe Projektmanagement.
Bericht
Die gemeinsam durchgeführte Fachtagung PVM 2024 der GI-Fachgruppen Projektmanagement (WI-PM) und Vorgehensmodelle (WI-VM) fand am 26. und 27. September 2024 an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Friedberg statt. Die Veranstaltung stand unter dem Leitthema „Neues Arbeiten in Projekten – Teamarbeit neu interpretiert“ und beleuchtete die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Zusammenarbeit in Projekten, insbesondere unter dem Einfluss von Digitalisierung, KI und neuen Arbeitsmodellen wie Remote Work und hybriden Arbeitsmodellen.

Keynote
Thomas Wuttke eröffnete die Tagung mit der inspirierende Keynote „Ja-Sagen und Nein-Denken als der Megablocker für Teamarbeit“. Wuttke, Experte für Projektmanagement und renommierter Berater, erläuterte eine Philosophie der ganzheitlichen Entscheidungsfindung. Er betonte, dass jede Entscheidung, ob im Beruf oder Alltag, als Gesamtpaket gesehen werden sollte – einschließlich der negativen Aspekte.
Ein prägnantes Beispiel war der Autokauf: wer ein Auto erwirbt, „kauft“ den Stau mit. Daher sei es sinnlos, sich später über einen Stau zu ärgern, da dieser bereits Teil der Entscheidung war. Diese Denkweise hilft dabei, negative Konsequenzen nicht nur zu akzeptieren, sondern als unvermeidlichen Teil des Gesamtbildes zu betrachten. Dies fördert eine ausgeglichene Herangehensweise an Herausforderungen und verhindert unnötige Frustration.
Seine Keynote verdeutlichte lebensnah, wie wichtig es ist, sich bewusst und ganzheitlich mit Entscheidungen auseinanderzusetzen – eine Lektion, die sowohl im Projektmanagement als auch im betrieblichen und privaten Alltag anwendbar ist.
Fachvorträge
Die Fachvorträge auf der PVM 2024 deckten eine breite Palette aktueller Themen im Bereich des modernen Projektmanagements ab und gaben vertiefende Einblicke in Arbeitspraktiken in modernen Projektteams.
Ein Highlight war Timm Eichenbergs Beitrag zur Führung von Projektteams auf Distanz, in dem er auf die Bedeutung von Mediennutzung und Führungsbeziehungen für den Projekterfolg in hybriden Umgebungen einging. Eichenberg zeigte, dass effektive Kommunikation und ein angemessener Einsatz virtueller Tools die Schlüssel zur Überwindung der Herausforderungen virtueller Zusammenarbeit sind.

Sein Paper wurde als so relevant bewertet, dass es mit dem Best Paper Award der Fachgruppe Vorgehensmodelle ausgezeichnet wurde.
Andreas Block und sein Team präsentierten eine beeindruckende empirische Analyse über Leistungssteigerungspotenziale von Mitarbeitenden in einer Schweizer Verwaltung unter dem Einfluss von „New Work“-Prinzipien. Sie zeigten auf, wie flexible Arbeitsmodelle die Effizienz der Mitarbeitenden steigern und moderne Arbeitsplätze prägen.
Luca Randecker und Martin Engstler beschäftigten sich in ihrem Vortrag mit der teilweisen Rückkehr ins Büro und der modernen Arbeitsplatzgestaltung. Sie stellten die Notwendigkeit heraus, eine hybride Balance zwischen Vor-Ort-Arbeit und Homeoffice zu schaffen, um eine optimale Arbeitsumgebung zu gewährleisten. Dabei plädierten sie für ein neues Bild der Büroarbeit, dessen Attraktivität u.a. auch durch das Unternehmensumfeld beeinflusst wird.

Ein weiteres spannendes Thema wurde von Jens Heise und Oliver Linssen vorgestellt: Ihr Tool „HARMONY & PARIS“ ermöglicht eine präzise Anforderungsdokumentation, die in der Projektarbeit als zentrales Instrument zur Reduktion von Missverständnissen und zur effizienten Planung dient.
Die Zusammenarbeit von Saadet Bozaci und ihrem Team führte zur Entwicklung des „Team-Quality-Level“-Ansatzes, der KI-basierte Handlungsempfehlungen für die Teamarbeit generiert. Dieser Vortrag beleuchtete, wie KI zur Optimierung von Teamdynamiken beitragen kann, indem die Qualität der Zusammenarbeit datenbasiert bewertet wird.
Christina Krins und ihre Kolleginnen stellten mit „Change-Enabling“ eine soziotechnische Methodik vor, die auf die zentralen Herausforderungen des modernen Projektmanagements zugeschnitten ist. Durch die Kombination technischer und sozialer Aspekte ermöglicht diese Methode eine nachhaltige Anpassung an sich ständig verändernde Anforderungen.

Bärbel Bissinger und ihr Team untersuchten die Auswirkungen von Remote Work auf die Kommunikation und Zusammenarbeit in Scrum-Teams. Sie zeigten auf, dass fehlende persönliche Interaktionen sowie eine fehlende nonverbale Kommunikation zu großen Missverständnissen führen können und gaben Empfehlungen für die Ausgestaltung einer besseren virtuellen Zusammenarbeit.
Abschließend präsentierten Alexander Krieg und sein Team die besonderen Anforderungen, die KI-Projekte an das Projektmanagement stellen. Sie zeigten, dass KI-Projekte spezielle Prozesse und Fähigkeiten erfordern, um erfolgreich implementiert zu werden. Hieraus leiteten sie die Notwendigkeit neuer Ansätze in der Projektplanung und -steuerung ab.
Die spannenden und mit wissenschaftlichen Untersuchungen untermauerten Vorträge zeigten deutlich, dass das moderne Projektmanagement sich ständig weiterentwickeln muss, um mit technologischen und organisatorischen Veränderungen Schritt zu halten. Themen wie Remote Work, hybride Arbeitsmodelle und der Einsatz von KI werden auch in Zukunft eine zentrale Rolle spielen. Die Beiträge zeigten auch, dass trotz neuer Methoden, Arbeitsmodelle und Technologien wie KI-Tools die hohe Motivation und Kreativität der Teammitglieder als Erfolgsfaktor in Projekten weiterhin von Bedeutung sind, das stete Lernen von und mit neuen Ansätzen bleibt eine spannende Herausforderung – ohne und auch mit KI-Unterstützung.
Diskussionsbeiträge
Die Diskussionsbeiträge boten auch dieses Jahr wieder eine Plattform für den intensiven Austausch über aktuelle Forschungsergebnisse und Erfahrungen mit innovative Ansätze im Projektmanagement. Stefan Hilmer präsentierte seine gemeinsame Arbeit mit Henrik Stapel „Das Prinzip „Agil-agil-werden“ – Die Anwendung agiler Denk- und Arbeitsweisen in agilen Veränderungen“ ihre Thesen zur Anwendung agiler Arbeitsweisen in heutigen Veränderungsprozessen.
Die PVM bot auch für die beiden Nachwuchswissenschaftler Jannik Heizmann und Colin Vavra eine Plattform, spannende studentische Arbeiten vorzustellen. Ihre Tool-Implementierung des Meta Agile Process Models trägt zur Optimierung von Projektteams bei und lässt sich sowohl auf Projekte in der Wirtschaft als auch in der Lehre anwenden.
Marlon Kampmann und sein Team diskutierten, wie ein organisationsübergreifendes Training die BPM-Kompetenzen (Business Process Management) zur Förderung von Prozessautomatisierungsinitiativen stärken kann.
Diese thematisch vielfältig ausgewählten Diskussionsbeiträge ermöglichten es den Teilnehmern, kontroverse und richtungsweisende Ansätze direkt zu hinterfragen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Der interaktive Charakter der Beiträge trug dazu bei, die Brücke zwischen Theorie und Praxis zu schlagen und wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Projektmanagements im deutschsprachigen Raum zu geben.
Kompaktbriefings
Die Workshops und Schulungen in Form der Kompaktbriefings sind inzwischen ein fester und wichtiger Bestandteil der PVM-Tagungen. Sie bieten eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich praxisnah weiterzubilden und aktuelle Trends im Projektmanagement zu erlernen. Themen der diesjährigen Kompaktbriefings waren die Reduzierung von Projekt(mittel)verschwendung (Lean Project Management), Wege für ein effektives Controlling in Projekten auf Basis einer kontinuierlichen Nutzenbetrachtung, Merkmale und Eigenschaften einer agilen Führung und daraus abgeleiteter Anforderungen an die Führungskräfte, sowie der Einsatz von KI-Tools für die Aufgaben im Projektmanagement wurden umfassend behandelt.
Praxisberichte
Auf der PVM 2024 wurden zum ersten Mal Beiträge in der neuen Kategorie „Praxisberichte“ integriert, um den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis anhand von Erfahrungsberichten zu fördern. So berichtete Benedikt Schlick über seine Erfahrungen in einem 100% remote arbeitenden IT-Beratungsunternehmen, wobei der Fokus auf der stringenten Nutzung von Tools für die Zusammenarbeit lag. Patrick Albert beleuchtete ein internationales SAFe-Projekt und ging dabei auf die Vor- und Nachteile der agilen Skalierung ein. Er stellte das Vorgehen im Detail dar und hatte wertvolle Antworten auf die Fragen der Teilnehmer, die er mit Beispielen aus dem Projektalltag untermauerte.
Beide Berichte führten zu intensiven Diskussionen und boten wertvolle Tipps, die die Teilnehmer in ihre eigenen Projekte einfließen lassen können.
Rahmenprogramm
Die PVM 2024 ermöglichte den Teilnehmern, durch die Erlebnisführungen sowohl den Tagungsort näher kennenzulernen als auch wertvolle Networking-Gelegenheiten zu nutzen. Eine der geführten Touren beleuchtete das Herzheilbad Bad Nauheim, das für seine historische Bedeutung und seine Jugendstilarchitektur bekannt ist. Die zweite Tour führte die Teilnehmer auf die Spuren von Elvis Presley, der während seines Militärdienstes in den 1950er Jahren in Bad Nauheim lebte. Teilnehmer konnten Orte besuchen, die Elvis' Zeit in der Stadt prägten, und so einen faszinierenden historischen Einblick gewinnen.
Das Konferenzdinner fand dieses Jahr im historischen Gasthaus Zur Krone (heute Zorbas) in Bad Nauheim statt und bot den Teilnehmern ein köstliches Buffet mit griechischen Spezialitäten. In gemütlicher Atmosphäre konnten die Teilnehmer den ersten Konferenztag reflektieren und neue Kontakte knüpfen. Das Dinner bot eine ideale Gelegenheit, das Networking zu vertiefen, Gespräche fortzuführen und neue Impulse für den zweiten Tag zu sammeln. Solche entspannten Abende tragen wesentlich dazu bei, die Konferenz in einem angenehmen Rahmen abzurunden und den Austausch zwischen Fachleuten zu fördern.
Zusammenfassung
Die PVM 2024 hat gezeigt, dass die Zukunft der Projektarbeit von Flexibilität, Individualisierung und noch mehr technologischer Unterstützung geprägt sein wird. Besonders die fortschreitende Digitalisierung und der Einsatz von KI-basierten Tools waren zentrale Diskussionsthemen. Virtuelle Zusammenarbeit und agile Methoden stehen dabei im Fokus, da sie immer mehr an Bedeutung gewinnen. Für die PVM im kommenden Jahr bieten sich vertiefende Themen an, wie die Weiterentwicklung von KI-gestützten Projektmanagementsystemen, neue Ansätze für virtuelle Teamführung und der Umgang mit datengetriebenen Entscheidungsprozessen.
Auch die Rolle von Führungskräften und Teams in diesen hybriden Arbeitsumgebungen wird immer wichtiger. Wie können Führungskräfte effizient mit Remote-Teams arbeiten und die Zusammenarbeit trotz physischer Distanz fördern? Bedarf es einer überarbeiteten Definition von agilem Projektmanagement, das die neuen Arbeitsformen und Tools reflektiert? Diese Fragestellungen, zusammen mit der Optimierung von digitalen Kollaborationstools, werden zweifellos die Agenda zukünftiger Konferenzen prägen.
Die PVM 2024 war somit ein wichtiger Meilenstein in der Weiterentwicklung des modernen Projektmanagements im deutschsprachigen Raum, und die vorgestellten Innovationen bieten eine solide Basis für weitere Diskussionen und Fortschritte im kommenden Jahr.

Tagungsband
Der Tagungsband der PVM 2024 wurde in den GI Lecture Notes in Informatics (Band P-353) veröffentlicht:
Masud Fazal-Baqaie, Oliver Linssen, Alexander Volland, Enes Yigitbas, Martin Engstler, Martin Bertram, Eckhart Hanser, Axel Kalenborn: Projektmanagement und Vorgehensmodelle 2024 - Neues Arbeiten in Projekten – Teamarbeit neu interpretiert. Gesellschaft für Informatik e.V.. ISSN: 1617-5468. ISBN: 978-3-88579-747-0
Dank an die Sponsoren
Ein besonderer Dank gilt dem Gastgeber TH Mittelhessen unter der organisatorischen Leitung von Prof. Claus Hüsselmann, sowie der liquidmoon GmbH.

Bilder



