FGT2023: Projektmanagement nach der Pandemie
Die Pandemie hat gewohnte Muster durcheinandergeworfen. Organisationen und ihre Mitarbeitende mussten sich quasi über Nacht auf virtuelle Zusammenarbeit einstellen. Mitarbeiterführung, Selbstorganisation und Zusammenarbeitsregeln mussten sich der neuen Situation anpassen. Wie geht es nach der Pandemie weiter? Die Fachgruppe Projektmanagement lädt ein, sich mit vier spannenden Vorträgen und anschließender Diskussion dieser Fragestellung zu nähern.
Veranstaltungsort
DZ BANK AG / Eingang ErlenstraßeRaum Frankfurt, Eingang Nord
Erlenstraße 2-8
60325 Frankfurt/Main, Deutschland
Beschreibung
Mit Ende der pandemischen Lage stellt sich die Frage, wie sich das Projektmanagement in den Organisationen weiterentwickeln wird.
- Werden die neu geschaffenen Arbeitsmodelle (bspw. Homeoffice) weitergenutzt oder sogar ausgebaut oder findet ein Rückbau auf den Stand vor der Pandemie statt?
- Was wird bleiben, wenn unser Leben nicht mehr von der aktuellen Pandemie beeinflusst wird?
- Wird es auch in der Arbeits- und Projektwelt zu „Long-Covid-Symptomen“ kommen? Welche positiven Effekte wären wünschenswert?
Dabei werden u.a. die Schwerpunkte diskutiert:
- Führung der Mitarbeiter
- Zusammenarbeitsformen und -regeln im Projekt
- Organisatorische Änderungen
Die Veranstaltung bietet eine hervorragende Gelegenheit, von Experten zu lernen, Fragen zu stellen und sich mit Gleichgesinnten über die Zukunft des Projektmanagements und der veränderten Zusammenarbeit auszutauschen.
Die Teilnehmer erwarten spannende Vorträge, Praxisberichte und konkrete Handlungsvorschläge sowie eine ergebnisoffene Diskussion. Zusätzlich besteht ausreichend Gelegenheit und Zeit für Networking.
Hinweis:
PMI vergibt für die Veranstaltung 3 PDUs
Programm
| 13:30 | Einlass / Eintreffen und Kennenlernen | |
| 14:00 | Begrüßung | Alexander Volland |
| 14:15 | Zurück ins Büro? Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen zu Remote-Work und Coworking im Kontext der Zusammenarbeit | Luca Randecker |
| 15:00 | Von virtuellen Projekten zu virtualisierten Organisationen - wie die Corona-Pandemie das Klima in den Unternehmen gewandelt hat | Dr. Thomas Greb |
| 15:45 | Pause | |
| 16:15 | Gamification - Motivation in virtuellen Meetings | Katarina Träumner |
| 16:45 | Corona-Krise als Beschleuniger: remote collaboration jetzt erst recht | Rainer Borg |
| 17:30 | Ende der Veranstaltung |
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Die DZ Bank ist etwa 5-10 Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt.
Ein öffentliche Parkhaus ist in der "Savignystraße".
Bitte beachten Sie, dass der Veranstaltungsraum nur über den Eingang Erlenstraße 2-8 erreichbar ist.
Beiträge
Zurück ins Büro? Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen zu Remote-Work und Coworking im Kontext der Zusammenarbeit (Luca Randecker)
Dieser Impulsbeitrag beleuchtet die Haltung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gegenüber Remote-Work zu Beginn der Pandemie sowie zum gegenwärtigen Zeitpunkt. Dabei werden folgende Themen virtueller Kooperation betrachtet: Organisation der Zusammenarbeit, Kommunikation, Technologie, Produktivität und Teamführung. Aspekte wie zugewonnene Autonomie, Herausforderungen bei verwendeter Technik, soziale Isolation und die gesteigerte oder geminderte Produktivität werden je nach Blickwinkel unterschiedlich bewertet. Die Learnings werden in Form von Handlungsempfehlungen vorgestellt. Darüber hinaus gibt der Vortrag einen kurzen Einblick in das (neue) Arbeitsmodell Coworking. Auf Basis einer qualitativen Studie wurden Faktoren definiert, die Zusammenarbeit sowohl im physischen als auch im virtuellen Raum fördern können: Aktivitäten abseits der Arbeit, die Bildung einer Gemeinschaft, private Gespräche, Community-Management sowie offene, modulare Raumgestaltung. Darüber wird der Einfluss von Coworking Spaces als dritte Arbeitsplätze auf Remote-Work beleuchtet.
Von virtuellen Projekten zu virtualisierten Organisationen - wie die Corona-Pandemie das Klima in den Unternehmen gewandelt hat (Thomas Greb)
Chancen und Nutzen virtueller, verteilter Projekte und Organisationsformen werden seit vielen Jahren diskutiert. Die Umsetzung blieb jedoch stets hinter den Erwartungen zurück, obwohl bereits seit einigen Jahren die technischen Voraussetzungen prinzipiell verfügbar sind. Erst die Corona-Pandemie hat es binnen weniger Wochen geschafft, Bedenken zu überwinden und das diesbezügliche Klima in den Unternehmen zu verändern.
Basierend auf persönlichen Erfahrungen u.a. als Projektleiter eines größeren Migrations- und Systemintegrationsprojekts in der Finanzbranche, das gleich zu Beginn der Pandemie kurzfristig auf verteilte Projektarbeit umstellen musste, werden „Lessons Learned“ für erfolgreiche virtuelle Projektarbeit vorgestellt. Dabei werden zentrale Einflussfaktoren aus den Dimensionen IT, Projektmethodik sowie Menschen und Führung näher betrachtet.
Aufgrund der vielfach positiven Erfahrungen sowie der Notwendigkeit Kosten und CO2-Emissionen zu senken, ist zu erwarten, dass sich virtuelle Arbeitsformate auch nach Corona dauerhaft durchsetzen werden. Hierzu müssen einerseits die Unternehmen ihre Methoden für Projektmanagement und Mitarbeiterführung strukturell auf unterschiedlich weit virtualisierte Arbeitsformate hin optimieren. Anderseits werden deutlich höhere Anforderungen an die Mitarbeitenden u.a. hinsichtlich Eigenmotivation, Problemlösungskompetenz und Selbstorganisationsfähigkeit gestellt.
Gamification – Motivation in virtuellen Meetings (Katarina Träumner)
Virtuelle Meetings haben im Projektalltag aufgrund der Globalisierung und beschleunigt durch die globale Corona-Krise stark zugenommen. Die zunehmend virtuelle Durchführung von Projektterminen stellt uns jedoch vor die Herausforderung, dass die Aufmerksamkeit der Projektmitarbeitenden oft durch andere Aktivitäten (Mails, Chat, Tagesgeschäft, etc.) nicht beim eigentlichen Projekttermin ist. So bekommt man das Gefühl, dass die Projektmitarbeitenden abgelenkt oder weniger motiviert sind.
Es gibt jedoch unterschiedliche Möglichkeiten und Methoden, um die Aufmerksamkeit der Projektmitarbeitenden wieder zurückzugewinnen. Hierbei ist es wichtig, auf die individuellen und kollektiven Bedürfnisse und Vorlieben der Projektmitarbeitenden einzugehen.
Der Vortrag soll einen kurzen Praxisbericht zur virtuellen Projektarbeit aus einem standortübergreifenden (internationalen) Projekt geben, in dem zwangsläufig überwiegend virtuelle Meetings stattfinden. Der Praxisbericht besteht aus Positiv- sowie Negativ-Beispiele und zeigt spielerische und motivierende Methoden, um den Fokus der Projektmitarbeiter weg vom Tagesgeschäft zum virtuellen Projektmeeting zu bewegen. Nachmachen erlaubt.
Corona-Krise als Beschleuniger: remote collaboration jetzt erst recht (Rainer Borg)
Hybride Arbeitsmodelle sowie dislozierte Teams sind aus unserer Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Dass sie sich in der Zukunft nicht nur verfestigen, sondern sogar ausweiten werden, ist Fakt. Dies stellt Arbeitgeber und -nehmer unbestritten vor die große Herausforderung, die bisherigen Arbeitsweisen an die neuen Realitäten anzupassen und remote zu kollaborieren. Zeitgleich eröffnen sich dadurch jedoch riesige Potentiale und Freiräume. Nur wenige haben aktuell eine Vorstellung davon, wohin die Reise tatsächlich geht…
Der Vortrag gibt einen Ausblick, wie unsere Zusammenarbeit in nicht allzu ferner Zukunft aussehen wird. Er geht dabei nicht nur ein auf deren Voraussetzungen - plattformbasierte Kollaboration; Synchronisieren von Teamarbeit und Fokussieren auf Lösungen; Aktivieren von Mitdenkern; Fördern einer beitragenden und teilenden Haltung; richtunggebendes Führen – sondern zeigt auch auf, wie remote collaboration den Bedürfnissen der jungen Generationen nach Flexibilität und Verschmelzung von Arbeits- & Lebenszeit gerecht werden kann.
Referent*innen

Luca Randecker
Hochschule der Medien, Stuttgart
Luca Randecker (M.A. Media Research) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsleuchtturm CREAM (Creative Industries and Media Society) an der Hochschule der Medien Stuttgart. Im Rahmen von EU-Projekten wendet er aktuell sein Fachwissen zu nachhaltigen Geschäftsmodellen und Zukunftsforschung in innovativen Arbeits- und Lernwelten an. Zuvor studierte er Wirtschaftsinformatik und digitale Medien (B.Sc.) und absolvierte 2023 den Master of Media Research (M.A.).

Katarina Träumner
Katarina Träumner ist Projektleitern bei einem großen Finanzdienstleister in Frankfurt/Main. Sie hat einen Master in Industrial Network Economics (VWL) und hat sich intensiv mit dem Thema Projektportfoliomanagement-Software beschäftigt. Bei einem Finanzdienstleister war für die Projektkoordination aller Projekte eines Unternehmensbereichs zuständig. Jetzt leitet sie internationale Projekte, welche auf Grund ihrer Beschaffenheit schon vor der Pandemie ein hohes Maß an virtueller Zusammenarbeit erforderten.

Thomas Greb
Unternehmensberater
Dr. Thomas Greb hat langjährige IT-Managementerfahrung als Projekt-, Programm- und Abteilungsleiter für eine integrierte Entwicklungs- und Betriebsführungsorganisation. Seit 2005 ist er als Inhaber einer Beratungsfirma für IT-Projektmanagement und Systemintegration in diversen Branchen (Banken, und Versicherungen, Logistik, IT etc.) tätig. Dabei wechselt er bewusst zwischen Coaching-, Beratungs- und Leitungsmandaten. Er ist PMI-PMP® und Certified Scrum Master®. Sein besonderes Interesse gilt hybriden, virtuellen und verteilten Projektvorgehen.

Rainer Borg
Rainer Borg hat sich nach mehrjähriger Beratungs- und Aufbauarbeit in einer großen Wirtschaftsprüfungs- und Unternehmensberatungsgesellschaft sowie als Vorstand eines Startup ganz dem Thema Scaled Agile Collaboration in der Organisations- und Produkt-entwicklung verschrieben.
Er war und ist in die kollaborative Transformation mehrerer namhafter deutscher Mittelständler sowie Konzernen der Automobilindustrie eingebunden und lehrt als Dozent an der Fresenius Hochschule in Wiesbaden Agile Organisationsentwicklung. Seine Passion ist, Unternehmen in ihrem Wandel zu begleiten, Strukturen zu initiieren, die es zum einen dem Management ermöglichen, Komplexität von Veränderungsinitiativen zu beherrschen und zu steuern, zum anderen den Mitarbeitern, sich einzubringen und das Unternehmen aktiv mitzugestalten.
Basierend auf langjähriger Erfahrung mit Transformation gibt er seine weitreichende Kompetenz praxisnah u.a. in Vorträgen weiter, um Sorge vor dem notwendigen Wandel zu nehmen und Mut zu machen, sich mit dem Thema Kollaboration intensiver auseinanderzusetzen.

Alexander Volland
Sprecher der Fachgruppe Projektmanagement
Alexander Volland arbeitet seit über 20 Jahren als Projektleiter und hat dabei weltweit Projekte durchgeführt. Er hat Wirtschaftsinformatik studiert und anschließend für Beratungsunternehmen und verschiedene Finanzdienstleister gearbeitet. Er ist seit 2010 in der GI-Fachgruppe Projektmanagement engagiert und unterstützt seit 2014 die Organisation der Tagung PVM. Seit 2022 ist er Sprecher der Fachgruppe.

Axel Kalenborn
Prof. Dr. Axel Kalenborn studierte BWL an der Universität Trier, wo er danach in der Wirtschaftsinformatik promovierte und habilitierte. War viele Jahr in der IT selbständig und arbeitet seit 1993 an der Universität Trier. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich der Angebotserstellung und Kalkulation von Software-Projekten sowie der Konzeption und Entwicklung internetbasierter Systeme. Seit 2022 ist er stv. Sprecher der Fachgruppe Projektmanagement.

Martin Bertram
Dr. Martin Betram war zuletzt als Principal Project Manager und Direktor der Commerzbank AG tätig. Er ist langjähriges Mitglied der Fachgruppe Projektmanagement und im Vorsitz des Programmkomitees der Tagung PVM. Er ist Vorstand im PMI Germany Chapter (Project Management Institute).

Ulrike Scharf
Ulrike Scharf ist über 15 Jahren als Projektleiterin und Prozessberaterin für verschiedene Finanzdienstleister tätig. Seit vielen Jahren ist sie in der Fachgruppe Projektmanagement engagiert und ist unter anderem verantwortlich für die Organisation der Fachgruppentreffen in Frankfurt/Main. Außerdem ist sie ehrenamtlich für den DRK Kinderladen Hanau tätig.
Bericht
Am 04.05.2023 fand das Treffen der Fachgruppe Projektmanagement der Gesellschaft für Informatik e.V. in Form eines halbtägigen Vor-Ort-Workshops mit 53 Teilnehmern statt, bei dem Experten aus verschiedenen Branchen in vier Vorträgen ihre Erkenntnisse und Erfahrungen im Zusammenhang mit der Pandemie und den daraus resultierenden Veränderungen in der Arbeitswelt vorstellten. Der Workshop fanden in den Räumen der DZ BANK in Frankfurt/Main statt. Im Mittelpunkt standen die Zukunft des Projektmanagements, die Etablierung neuer Arbeitsmodelle und die Anpassung von Mitarbeiterführung, Selbstorganisation und Kooperationsregeln.
In vier Vorträgen wurde der Bogen von der Ausgangslage über einen Projektbericht bis hin zu konkreten Handlungsempfehlungen und einem Ausblick in die Zukunft der Projektzusammenarbeit gespannt. Die Veranstaltung wurde von Prof. Axel Kalenborn (Universität Trier) und Alexander Volland (Union Investment Gruppe) als Sprecher der Fachgruppe eröffnet. Ulrike Scharf (DZ BANK), Mitglied der Fachgruppenleitung, moderierte die Veranstaltung und die angeregte Diskussion der Teilnehmer.
"Zurück ins Büro? Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen zu Telearbeit und Coworking im Kontext der Zusammenarbeit" von Luca Randecker
Im ersten Vortrag beleuchtete Luca Randecker (Hochschule der Medien, Stuttgart) die Einstellungen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern zu Remote-Work und erläuterte die aktuelle Studienlage. Er stellte dabei Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der virtuellen Zusammenarbeit vor. Aspekte wie Zeitaufwand für Besprechungen, Kosten, Autonomiegewinn und Verbindlichkeit können in der Virtualität verbessert werden, während Arbeitsbelastung, sozialer Austausch und Vertrauen leiden können. Er gab auch einen Einblick in das (neue) Arbeitsmodell Coworking. Dabei wird als „Mittelweg“ zwischen Homeoffice und Büro ein Teil der Arbeit in attraktive Büroräume verlagert, die teilweise auch firmenübergreifend genutzt werden. In einer angeregten Diskussion tauschten die Teilnehmer ihre Erfahrungen aus und erörterten die Möglichkeiten des Co–Working.
Als Handlungsempfehlungen des Workshops kristallisierten sich die Etablierung hybrider Arbeitsmodelle, die Förderung des informellen Austauschs, die Bereitstellung von kollaborativen Räumen, die Bereitstellung von Technologie, die das Arbeiten von jedem Ort aus ermöglicht, und Co-Creation - möglicherweise über die gesamte Lieferkette hinweg - heraus.
"Von virtuellen Projekten zu virtualisierten Organisationen - wie die Corona-Pandemie das Klima in Unternehmen verändert hat" von Thomas Greb
Dr. Thomas Greb (Thomas Greb Consulting: IT-Projekt- und Prozessmanagement, Achim) präsentierte seine Erfahrungen mit einem Projektbericht eines konkreten Großprojektes, das bereits vor der Pandemie gestartet war und dann auf 100% Homeoffice umgestellt wurde. Er berichtete über die Herausforderungen, die sich daraus ergaben und wie er als Projektleiter damit umgegangen ist. Sehr aufschlussreich waren seine "Lessons Learned", einmal aus technischer und methodischer Sicht und einmal aus menschlicher und organisatorischer Sicht. Diese Punkte konnten in der anschließenden Diskussion mit den Workshopteilnehmern vertieft und reflektiert werden. Den Abschluss bildete ein Ausblick auf zukünftige Chancen und Risiken der virtuellen Projektabwicklung, aus dem die Teilnehmer konkrete Handlungsempfehlungen ableiten konnten.
"Gamification - Motivation in virtuellen Meetings" von Katarina Träumner
Im dritten Beitrag ging Katarina Träumner (Union Investment Gruppe, Frankfurt/Main) auf das Thema „virtuelle Meetings“ und die Herausforderungen an die Aufmerksamkeit und das Engagement der Teilnehmer ein. Sie stellte spielerische und motivierende Methoden vor, um die Aufmerksamkeit von Projektmitarbeitenden in virtuellen Meetings zu erhöhen. Sie berichtete aus einem standortübergreifenden (internationalen) Projekt und stellte positive und negative Beispiele für den Einsatz von Gamification-Elementen in der virtuellen Projektarbeit vor. In der anschließenden Diskussion wurden Chancen und Herausforderungen vertieft, weitere Möglichkeiten angeregt und mit großem Interesse diskutiert.
"Corona-Krise als Beschleuniger: Remote Collaboration jetzt erst recht" von Rainer Borg
Nach der Bestandsaufnahme, den Lessons Learned und den konkreten Handlungsempfehlungen der ersten drei Beiträge gab Rainer Borg (kyona Group, Oberursel) einen Ausblick auf die Zukunft der Zusammenarbeit und diskutierte die Voraussetzungen für erfolgreiche Remote Collaboration. Er zeigte auf, wie diese Arbeitsweise den Bedürfnissen der jüngeren Generationen nach Flexibilität und der Verschmelzung von Arbeits- und Lebenszeit gerecht werden kann. Sehr lebendig am Beispiel von zwei digitalen Nomaden und den Erfahrungen aus seinem eigenen Unternehmen konnte er die weitere Entwicklung der Zusammenarbeitsmethoden prognostizieren.
Zusammenfassung
Der Workshop bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, eigene Erfahrungen und Fragen mit den Experten zu teilen und sich über die Zukunft des Projektmanagements und veränderte Formen der Zusammenarbeit auszutauschen. Insgesamt bot der Workshop wertvolle Impulse für Organisationen und Mitarbeitende, um sich auf die Zeit nach der Pandemie und die damit verbundenen Veränderungen in der Arbeitswelt vorzubereiten.
Die Fachgruppe Projektmanagement der Gesellschaft für Informatik e.V. bedankt sich bei den Referentinnen und Referenten für die hervorragenden Beiträge und bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die angeregte und zielführende Diskussion.
Die nächste Veranstaltung der Fachgruppe ist die PVM-Tagung zum Thema „Nachhaltige IT-Projekte“ in Hagen im November 2023. Anmeldung und mehr Details dazu sind auf dieser Seite verfügbar: pvm-tagung.de
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- Anmeldefrist
- 02.05.2023
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