Beschreibung
In diesem Erfahrungsaustausch tauschen wir praktische Erfahrungen aus:
Welche Fragestellungen eignen sich für welches Prüfformat? Wie bereiten sich Projektteams vor, wie werden Ergebnisse transparent gemacht und wie lassen sich Empfehlungen konkret in Verbesserungen übersetzen?
Gemeinsam diskutieren wir typische Stolpersteine (z. B. Rollenverständnis, Erwartungsmanagement, Umgang mit Befunden) und sammeln bewährte Vorgehensweisen, um Prüfungen als echten Mehrwert für die Projektqualität zu nutzen. Der Abend wird von Karin Wenzel moderiert.
Veranstaltungsreihe Community of Practice Projektmanagement (CoP-PM)
Die Community of Practice ist eine monatliche Veranstaltung, die sich an Projektleiter und Projektmanagement-Enthusiasten richtet. Die Grundidee dieser Community besteht darin, eine Plattform zu schaffen, auf der sich Gleichgesinnte treffen und ihr Wissen sowie ihre Erfahrungen im Bereich des Projektmanagements austauschen können.
Jeden Monat wird ein neues Projektmanagement-Thema diskutiert, das von Experten und erfahrenen Praktikern präsentiert wird. Diese Themen umfassen eine breite Palette von relevanten Aspekten, wie beispielsweise Projektplanung, Risikomanagement, Teamführung, Kommunikation und Stakeholder-Management. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, ihr Wissen zu erweitern, neue Einblicke zu gewinnen und bewährte Praktiken kennenzulernen, die in realen Projekten erfolgreich angewendet wurden.
Nach der Veranstaltung besteht optional die Möglichkeit, an einem Abendessen auf eigene Rechnung teilzunehmen. Dieser informelle Teil bietet eine zusätzliche Gelegenheit zum Networking und zur Vertiefung der Gespräche. Es ermöglicht den Teilnehmern, sich in einer entspannten Atmosphäre weiter auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und wertvolle Beziehungen zu anderen Projektleitern aufzubauen.
Die Community of Practice - Projektmanagement fördert den Wissensaustausch und die Vernetzung innerhalb der Projektmanagement-Gemeinschaft. Sie bietet eine wertvolle Plattform für den professionellen Austausch, um die Effektivität und Effizienz von Projekten zu verbessern. Die Teilnahme an dieser monatlichen Veranstaltung stärkt das Projektmanagement-Know-how jedes Einzelnen und trägt zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung bei.
In der Community of Practice ist eine konstante Teilnehmerschaft erwünscht, um einen vertrauensvollen Austausch zu ermöglichen. Interessenten nehmen gerne mit den Veranstaltern Kontakt auf.
Information unter: https://fg-wi-pm.gi.de/fachgruppe/community-of-practice-projektmanagement
Programm
- Impulsvortrag
- Diskussion
- Ergebnisssicherung
- Austausch/Networking
Referent*innen
Karin Wenzel
IT-Projektleiterin und Wirtschaftsmediatorin
Karin Wenzel ist Diplom-Physikerin, freiberufliche IT-Projektleiterin und Wirtschaftsmediatorin (IHK). Seit 1998 ist sie in IT-Projekten in komplexen und unternehmenskritischen Rechenzentrumsumgebungen tätig, oft an den Schnittstellen zwischen verschiedenen Fachabteilungen oder Unternehmen. Ehrenamtlich ist sie in der GPM und im itSMF Deutschland aktiv.
Bericht
Am 14. Juli 2026 fand in Frankfurt am Main ein weiteres Treffen der „Community of Practice Projektmanagement“ der Gesellschaft für Informatik e.V. statt. Thema der Veranstaltung war „Der prüfende Blick auf's Projekt(management): Review, Audit, Assessment“, präsentiert von Karin Wenzel. Die freiberufliche Projektmanagerin erläuterte verschiedene Arten der Projektüberprüfung anhand von Erfahrung und Literatur und schlug den Bogen zu einem alternativen Blick auf Audits.
Der Impulsvortrag war ein Schlaglicht die Verwendung der Begriffe in Realität, Fachliteratur und einigen Normen. Dabei wurden die Unterschiede verschiedener Arten von Projektüberprüfungen dargestellt. Wichtig ist jeweils im Vorfeld zu klären und festzulegen, wer prüft, welchen Umfang und welchen Gegenstand die Prüfung haben soll und welches Ziel verfolgt wird. Ein Konformitätsaudit zur Sicherstellung von Compliance oder zur Firmenzertifizierung muss anders durchgeführt werden, als ein prüfender Rückblick im Team oder eine Suche nach Verbesserungspotentialen. Prüfgegenstand können unter anderem Projektergebnisse, die Methodik oder auch Prozessreife sein. Die Prüfverfahren müssen entsprechend darauf abgestellt sein. Vorgestellt wurde auch der Ablauf eines typischen Audits und Beispiele verschiedener Formen von periodischen oder fallbezogenen Untersuchungen. Abgerundet wurde der Vortrag durch einen Blick auf die Frage, wie man Reviews und Audits aus der Ecke der Routinen und Rituale holen kann und vermeidet, Schwachstellen zu verstecken statt zu verbessern.
Begleitet wurde die Präsentation durch lebhafte Diskussion und Schilderung eigener Erfahrungen und Fragen der Teilnehmenden. Dabei waren alle Ebenen von Erlebnissen als auditiert werdendes Projektteam über Auditor bis Assessorin in internationalen Projektmanagement-Awards vertreten, so dass Feedback und Reflexion in großer Vielfalt stattfanden.